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Sagenweg in Obermaiselstein im Allgäu

Magische Momente

Wer sich an den wohlmeinenden Rat von "Stuzze Muzz", "Maringga", "Tschudre Mudre", und "Ringgede Bingge" hält, dem öffnet sich von Sagen und Mythen begleitet, die einzige Schauhöhle des Allgäus besonders auf folgendem Weg:

An der Engstelle der Straße von Obermaiselstein nach Tiefenbach, dem sog. "Hirschsprung" (Bushaltestelle und kleiner Parkplatz) beginnt am Fuße des Schwarzenbergs der Obermaiselsteiner Sagenweg.
Der schattige Wald- und Wiesenweg nimmt Sie mit auf eine Zeitreise. Fünf Sagenthemen wurden von der heimischen Künstlerin Hildegard Simon in der Natur harmonisch in Szene gesetzt. Die begleitende Information geht auf die Sagen, ihre Hintergründe und die geologischen wie traditionellen Details ein.
Auf dem Obermaiselsteiner Sagenweg trifft man so das ganze Jahr über auf:

- Das Venedigermännle -
es hatte einst einen Obermaiselsteiner Mann mit einem zapfenförmigen Goldklumpen reich
beschenkt.

Das prasselnde Feuer des "fahrenden Volkes" -
es besaß die hervorragende Gabe, besonders geschickt und sicher mit Feuer umzugehen.

Die vier "Wilden Fräulein" -
sie verstanden sich aufs Spinnen von feinstem Leinen, das sie im Fallenbach wuschen.

Den Schatz im Sturmannsloch -
der lange im Innersten der Höhle ruhte. Auf jeden, der sich ihm näherte, wartete das Verderben.